Feuerbestattung


Feuerbestattung – Tendenz: steigend!

Die Frage ob Erd- oder Feuerbestattung ist in den letzten Jahren zu einer der ersten Entscheidungen in einem Trauerfall geworden. Auch wenn seit Jahren die Zahl der Feuerbestattungen ständig zunimmt, wurde das christliche Verbot einer Feuerbestattung erst 1962 aufgehoben.
Lag vor zehn Jahren der Anteil gerade einmal bei 25 Prozent, werden heute über 50 Prozent der Verstorbenen feuerbestattet. Unter den Stichworten Historie, Religionen, Rechtliches, Kosten, Kultur, Beisetzungen und Trauerpsychologie haben wir für Sie viel Interessantes und Wissenswertes über die Feuerbestattung zusammengetragen.

Trauerarbeit – Zeitnahe Kremation dient den Angehörigen

Die Urnenbeisetzung stellt einen wichtigen Meilenstein bei der Trauerbewältigung dar. Um für eine schnellstmögliche Urnenrückführung zu sorgen, haben wir optimale Rahmenbedingungen geschaffen: Im Regelfall wird die Urne spätestens drei Tage nach Anlieferung des Verstorbenen dem Bestatter bereitgestellt.
Weiterhin stellen wir im Sonderfall nach Voranmeldung sicher, dass zwischen Anlieferung und Empfang der Urne gerade einmal rund drei Stunden vergehen. Für weitere Details wenden Sie sich bitte an den Bestatter Ihres Vertrauens.

Voraussetzungen für eine Feuerbestattung

Willenserklärung und zweite Leichenschau

Die Entscheidung zu einer Feuerbestattung kann jeder zu Lebzeiten selbst für sich treffen. Hiervon sollten nahestehende Personen informiert sein. Wenn dies schriftlich festgehalten wird, nicht zusammen mit Testament aufbewahren, da dies meist erst nach der Beisetzung verlesen wird. Auch die Beisetzung regelnde Angehörige können diese Entscheidung treffen.
Im Gegensatz zur Erdbestattung ist bei der Feuerbestattung beispielsweise eine Exhumierung nicht möglich, weshalb der Gesetzgeber in Deutschland eine zweite Amtsärztliche Untersuchung zwingend vorschreibt (Ausnahme: Bayern) – sie wird im Krematorium Landau auch vor Ort täglich durchgeführt.

Bestattungsform: Erd- oder Feuerbestattung

Friedhof oder „alternative“ Beisetzungsformen

Neben der herkömmlichen Beisetzung der Urne auf dem Friedhof in einem Wahl- oder Reihengrab sind heuet eine Vielzahl sogenannter „alternativer“ Beisetzunngsformen möglich: Seit langem bekannt ist die Seebeisetzung und die Naturbeisetzung mit Angeboten von Firmen wie Friedwald, Ruheforst, Bienwaldruhe, Trifelsruhe oder Oase der Ewigkweit.
Viele kommunale Friedhöfe arbeiten an ihren Angebote und in Landau gibt es schon seit vielen Jahren besondere Angebote wie die Beisetzung im Patenschaftsgrab oder anonymen Rasenfeld. Und auch außergewöhnliche Arten wie Diamant- und Weltallbeisetzungen sind heute nicht mehr unmöglich.